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EINS NACH DEM ANDERN – RHIZOMA LIVE BLOG

Dies ist mein neues Baby. Mein Werktagebuch.

Es wird wahrscheinlich so werden wie ich.

Etwas launisch aber ehrlich, sich stetig wandelnd aber stilecht.

Als ich lernte zu gehen, bin ich ständig gegen Dinge gestossen,

bis meine Eltern eine Sehschwäche bemerkten.

Von da an hielten mich alle für halb blind

und ich fühlte mich immer irgendwie anders als alle anderen.

Dadurch habe ich oft an der Wahrheit gezweifelt und

das Sehen vielleicht aus Trotz besonders geschult.

Manchmal sah oder spürte ich Dinge, die die

anderen nicht sehen oder spüren konnten.

Auch heute ist das noch so. Und ich stosse noch immer gegen Dinge.

Aber heute weiss ich, dass ich eben so bin und nutze

diese Gabe für gute Zwecke.

An Auffassungsgabe und Phantasie fehlte es mir nie.

Diverse Zweifel hatte ich jedoch immer.

An der Gesellschaft und an mir als Teil davon.

Zeichnen, Schreiben und die Philosophie halfen mir

immer wieder mich zu sortieren und neu zu definieren.

Und ebenfalls die Arbeit mit Körper, Geist und Seele.

Mein Wesen drückt sich gern in Bildern und in Worten

aus, je nachdem, wonach mir gerade ist.

Meine Kunst ist meine Sprache.

Meine Hände sind mein Werkzeug.

Meine Gedanken jeweils Begleiter ihrer Zeit.

Und diese wird zeigen was sich daraus entwickelt.